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Geschichte der Brauerei
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- 1580: erste urkundliche Erwähnung => offizielles Gründungsdatum, Brauwesen im Stift Schlägl ist aber sicher älter; Braustätte war direkt im Stift untergebracht (im jetzigen Bereich des Stiftskellers)
- ab 1865: Verwendung des Kellers als Lagerkeller für Bier , mit der josephinischen Reform brach Zehentsystem endgültig zusammen => Getreidekasten stand ungenutzt; im 19. Jahrhundert wurde der Getreidekasten (erbaut 1681) des Stiftes Schlägl unterkellert, 2-jährige Bautätigkeit, da Keller in den Felsen gesprengt werden musste;
- 1909 wurde Sudhaus modernisiert, Jahresausstoß ca. 3000 hl
- 1954: Verlegung der gesamten Bierproduktion in den ehemaligen Getreidekasten
(neues Sudhaus)
- 1974: Errichtung eines neuen Sudhauses aus Kapazitätsgründen; Erneuerung der Flaschenfüllerei
- in den 80ern: Errichtung eines neuen Gärkellers mit modernen geschlossenen Gärtanks; offene Gärbottiche werden weiter für spezielle Sorten verwendet (Roggen, Pils und Kristall M)
- 1995: Erneuerung der Faßfüllerei
- 1998: Errichtung einer neuen Lager- und Verladehalle
- 1997: Zertifizierung der Brauerei nach EMAS (europ. Umweltmanagementsystem, das zum Ziel hat, relevante Umweltvorschriften nicht nur einzuhalten, sondern auch laufend Verbesserungen hinsichtlich der Umweltauswirkungen zu erzielen
- 2001: Inbetriebnahme neuer Flaschenfüller und Leerflascheninspektor samt zugehöriger Reinigungsanlage
- Februar 2004: Inbetriebnahme einer modernen Flaschenreinigungsmaschine
- März 2004: Inbetriebnahme eines neuen Dampfkessels
- September 2005: Inbetriebnahme einer neuen Abwasserbehandlungsanlage, in der sämtliches betriebliches Abwasser gesammelt und neutralisiert wird, und dann unter Registrierung der vorgeschriebenen Messwerte an die öffentliche Kanalisation abgegeben wird.
- Juli 2006: Inbetriebnahme eines neuen Plattenwärmetauschers zur Abkühlung der Bierwürze; durch die verbesserte Auslegung des Wärmetauschers ergibt sich eine Einsparung an Frischwasser und Primärenergie (Heizöl) und somit auch eine Verringerung der Emissionen der Brauerei.
- November 2007: Errichtung und Inbetriebnahme eines neuen Öltanks zur Erzeugung der benötigten Prozeßwärme; die Raumwärme wird weiterhin aus Biomasse erzeugt und aus der Fernwärmeanlage Schlägl bezogen
- November 2008: Inbetriebnahme von neuen Druckluftkompressoren mit zugehöriger Aufbereitung und Druckluftleitungen in Edelstahl; durch diese Anlage steht uns sterile und getrocknente Druckluft für den Brauprozeß zur Verfügung; die Abwärme der Druckluft wird zur Beheizung der Lagerräume eingesetzt; durch die neuen Kompressoren, wird der Energieaufwand zur Erzeugung der Druckluft verringert; unnötige Druckverluste im Leitungsnetz werden durch die Edelstahlleitungen minimiert, und somit auch der Bedarf an elektrischen Strom verringert.
- Dezember 2008: Inbetriebnahme einer neuen Warmwasserversorgung, bestehend aus Warmwasertank (30.000 L), Druckerhöhungsstation mit frequenzgeregelten Pumpen, Wärmetauscher zum Aufheizen bei Bedarf und entsprechender Neuverrohrung in Edelstahl zu den einzelnen Verbrauchstellen; prinzipiell wird Heißwasser in der Brauerei mit ca. 80° - 90° C aus Rückkühlprozeßen in der Bierherstellung gewonnen und im Heißwasserspeicher zwischengelagert. Dieses Wasser kommt beim nächsten Brauvorgang wieder zum Einsatz.
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