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Vom 7.
bis 10. Februar tagten im Stift Wilten 50 Prämonstratenser überwiegend
aus dem deutschprachigen Raum. Anlass für das wissenschaftliche Symposium zum
Leitbild der Prämonstratenser, das beim Generalkapitel 2006 beschlossen wurde
war das 40-jährige Jubiläum des Reformkapitels, das nach dem II. Vatikanischen
Konzil im Stift Wilten stattgefunden hat. Es ging dabei um eine zeitgemäße
Erneuerung des Ordenslebens, wie es das II. vatikanische Konzil angestoßen
hatte.
„In jeder
Periode der Geschichte hat Gott einer Reihe von Menschen den Auftrag erteilt,
das Evangelium nach dem Urtext vorzuleben, in ihrer Person mit Leib und Blut
sozusagen eine zeitgemäße Originalausgabe darzustellen.“ (Madeleine Debrel) Der
Hl. Norbert war vor über 875 Jahren im frühen Mittelalter eine zeitgemäße
Originalausgabe. Wir als Prämonstratenser, die in seine Fußspuren getreten sind,
sind aufgefordert, das Evangelium in unsere Zeit zu übersetzen und in „kreativer
Treue“ eine zeitgemäße Originalausgabe von heute darzustellen.
In verschiedenen
Vorträgen von Mitbrüdern aus unseren Häusern des deutschsprachigen Raumes wurde
die Spiritualität der Prämonstratenser beleuchtet und nach den Wurzeln und dem
Auftrag im Heute gefragt.
Das Symposium
wurde am Mittwoch, dem Fest des seligen Hugo von Fosses, des ersten Generalabtes
der Prämonstratenser mit einem festlichen Gottesdienst, den Diözesanbischof
Manfred Scheuer mit den anwesenden Ordensleuten feierte beschlossen.
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