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„Seien Sie
überzeugt, dass auf die Nacht der Tag folgt. Aber der Tag, nach dem wir in
diesem Leben allein verlangen sollen, ist der, an dem wir Gott von Angesicht zu
Angesicht suchen und lieben werden.“ Alfons Maria von
Liguori
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Dem Gebet der
Mitbrüder und der Gläubigen
empfehlen wir
unseren Mitbruder
Konsistorialrat
Alfons Augustin Brusa
Prämonstratenser des Stiftes Schlägl
Pfarrer und
Prior i. R.
Unser Mitbruder wurde am 26.
September 1930 in Salla/Steiermark geboren und auf den Namen Augustin getauft.
Er besuchte von 1937 bis 1941 die Volksschule in Salla, von 1941 bis 1946 die
Hauptschule in Köflach und 1946 bis 1951 die Bundeslehrerbildungsanstalt in
Graz, wo er im Juni 1951 maturierte.
Von 1951 bis 1955 wirkte er als
Lehrer in Leutschach.
Am 3. Dezember 1955 wurde er unter
dem Ordensnamen Alfons in das Noviziat des Stiftes Schlägl aufgenommen, das er
für ein halbes Jahr als Lehrer in Schlitters/Tirol unterbrach. Am 28. August
1961 legte er die ewige Profess ab. Das Theologiestudium absolvierte er an der
Universität Innsbruck. Am Fest Maria Namen (12. 9. 1961) wurde er in der
Pfarrkirche Ulrichsberg von Diözesanbischof Franciscus Salesius Zauner zum
Priester geweiht.
Nach seiner Priesterweihe wirkte er
bis Ende 1962 als Pfarrprovisor in Natters/Tirol, einer Pfarre des Stiftes
Wilten. 1963 bis 1965 war er als Stiftskaplan zugleich Katechet an der Volks-
und Hauptschule Aigen und Schlägl, weiters Präfekt und Religionslehrer an der
Landwirtschaftsschule Schlägl.
Mit 1. Jänner 1966 wurde er Pfarrer
in Aigen. Sein großes Bemühen galt in dieser Zeit der Erneuerung der Liturgie im
Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils. Am 1. September 1969 ernannte ihn Abt
Florian Pröll zum Subprior, Novizenmeister und Klerikermagister. Seelsorglich
war er auch ein Jahr lang als Provisor in St. Oswald bei Haslach tätig. Von 1975
bis 1989 wirkte er segensreich als Pfarrer in Arnreit. Da ihm die Kirchenmusik
ein großes Anliegen war, ließ er eine neue Orgel erbauen. Im Jahre 1983 wurde
ihm auch die Pfarre Kirchberg als Provisor übertragen. Besonders verdient machte
er sich um die Renovierung der Pfarrkirche.
Am 15. August 1989 bestellte ihn Abt
Martin zum Prior des Stiftes Schlägl. Damit verbunden war auch das Rektorat der
Stiftskirche und der Wallfahrtskirche St. Wolfgang am Stein. Wie schon in seiner
Zeit als Novizenmeister war es ihm als Prior ein großes Anliegen, dass die
Mitbrüder im Stift Beheimatung finden. Deshalb begann er mit der Renovierung des
Wohnbereiches und der Gemeinschaftsräume. Seine Kraft setzte er ein, Altes und
Neues zu verbinden. So war ihm die Renovierung der Paramente, der Filialkirchen
Maria Anger und St. Wolfgang, die Neugestaltung des Bildungshauses als
Seminarzentrum Stift Schlägl ein
großes Anliegen. Ab 1998 wirke er als Prior emeritus weiterhin als Kirchenrektor
in St. Wolfgang (bis 2004) und bis September 2009 als Auxiliar in St. Stefan am
Walde.
Für sein seelsorgliches Wirken
dankte ihm die Diözese Linz 1972 mit der Ernennung zum Geistlichen Rat und 1987
zum Konsistorialrat.
Vor vielen Jahren besiegte er schon
eine schwere Krebserkrankung; seit September 2009 verschlechterte sich sein
Gesundheitszustand durch ein erneutes Krebsleiden.
Er verstarb am 1. Mai 2010 im
Krankenhaus Rohrbach. Den Ärzten und dem Pflegepersonal des Krankenhauses der
Barmherzigen Schwestern Linz sowie
des Krankenhauses Rohrbach und vor allem Sr. Gisela und Frau Herta Berger gilt
unser Dank für die Pflege.
Wir beten für H. Alfons in der
Stiftskirche Schlägl am Mittwoch, 5. Mai und in der Pfarrkirche St. Stefan am
Walde am Donnerstag, 6. Mai, jeweils um 19.30 Uhr.
Das Requiem feiern wir für unseren
Mitbruder am Freitag, 7. Mai 2010, um 14 Uhr in der Stiftskirche und begleiten
ihn anschließend auf den Klosterfriedhof Maria Anger.
Abt und Konvent des Stiftes
Schlägl
Fam. Brusa und
Verwandte
An Stelle von Kranz- und
Blumenspenden erbitten wir im Jahr des Priesters eine Spende für die Ausbildung
von Priestern in Missionsländern. (Raika Schlägl Kto. Nr. 6.412.381, BLZ
34410)
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