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Service


Liebe Gäste!

Im „Jahr der Barmherzigkeit“ ruft uns Papst Franziskus auf, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden und zu leben. Zu den anderen barmherzig zu sein, bedarf aber auch der Erfahrung, dass ich mit mir selber barmherzig und gut umgehen muss. Wer mit sich selbst gut umgeht, kann es hoffentlich auch mit anderen.
 
Ein Weg dazu ist das Innehalten, eine kurze Aus-Zeit in der Stille, bei Besinnungstagen und Seminaren oder auch bei einem Urlaub im Kloster. Dazu geben wir Ihnen als Gast in Schlägl die Möglichkeit.
 
Ich möchte Sie dazu motivieren mit einem Brief vom Hl. Bernhard von Clairvaux an seinen früheren Mitmönch, den späteren Papst Eugen III. (12. Jh.). Er macht sich Sorgen wegen seiner zahlreichen Beschäftigungen und der Gefahr, dass deshalb das Herz hart wird.
 
So schreibt er: „Wie kannst du noch voll und echt Mensch sein, wenn du dich selbst verloren hast? Auch du bist ein
Mensch. Damit deine Menschlichkeit alle ganz umfassen kann, musst du also nicht für alle anderen, sondern auch für
dich selbst ein aufmerksames Herz haben… Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst
ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat… Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur
nicht dir selber? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran, gönne dich dir selbst.
Ich sage nicht, tu das immer, ich sage nicht, tu das oft, aber ich sage, tu es regelmäßig.“
 
Vielleicht tut Ihnen eine solche Zeit im Stift Schlägl wieder einmal gut.

 

Mag. Martin Felhofer, Abt des Stiftes Schlägl

 

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